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Unser Engagement für Menschen mit Behinderung |
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 Aus dem Leitbild von Regens Wagner, Dillingen Gottes Vorliebe gilt den Schwachen:
Er heilte Blinde, Taube - Menschen mit den verschiedensten körperlichen und psychischen Gebrechen. Jesus grenzt niemanden aus!
Nach dem Beispiel Jesu wandte sich Franziskus den am Rande stehenden Menschen in liebender Hingabe zu. Und er beauftragte alle seine Brüder und Schwestern, Gleiches zu tun.
"Im Jahr 1847 ergriffen die Dillinger Franziskanerinnen unter ihrer Generaloberin Theresia Haselmayr die Initiative zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen.
In Zusammenarbeit mit dem Priester Johann Ev. Wagner, damals Regens (Leiter) des Priesterseminar, gründeten sie in Dillingen eine Ausbildungs- und Wohnstätte für gehörlose Mädchen und Frauen. Aus großem Gottvertrauen und mit hohem Wagemut entstanden in Bayern weitere Förder-, Arbeits- und Lebensmöglichkeiten für Menschen mit verschiedenen Behinderungen.
Im Sinne der franziskanischen Spiritualität setzten die Gründerpersönlichkeiten das Evangelium konkret um und begleiteten Menschen mit Behinderung bejahend und fördernd."
 Zur Unterstützung des Regens-Wagner-Werkes wurde von den Dillinger Franziskanerinnen die Franziskus-Stiftung gegründet. Zweck der Stiftung ist es, den Zielen des Regens-Wagner-Werkes zu dienen und diese zu fördern, sowie in Kirche und Gesellschaft zur Beheimatung von Menschen mit Behinderung beizutragen. Die Stiftung widmet sich aus christlicher Verantwortung der ideellen und materiellen Unterstützung, der Beratung, Förderung, Betreuung und Pflege vom Menschen mit Behinderung und zwar im Wirkungsbereich der Regens-Wagner-Stiftungen.
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Die Würde des Menschen ist unantastbar |
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"Die Würde des Menschen ist unantastbar"
Wir Dillinger Franziskanerinnen sehen wie Franz von Assisi den Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes. Für uns heißt dies, Menschen mit Behinderung mit hoher Achtung und Sensibilität zu begegnen. Wir respektieren ihre Würde, ihre Eigenverantwortung und ihr Recht auf Selbstbestimmung.
Wir Dillinger Franziskanerinnen wollen uns dafür einsetzen, dass die Würde von Menschen mit Behinderung unantastbar bleibt. |
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Es ist Normal, verschieden zu sein |
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"Es ist Normal, verschieden zu sein" Gott liebt das Schwache, Gott grenzt niemanden aus! Nach dem Grundgesetz darf niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Bischof Kamphaus schreibt in seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit 2002: "Widerspruch und Widerstand sind geboten, wenn eine Gesellschaft das Leben bestimmter Menschen als unwert propagiert und ihnen das Lebensrecht verweigert. ... im vergangenen Herbst hat das oberste französische Gericht einem Kind mit einer schweren Behinderung Schadenersatz zugesprochen. Es hätte ein Recht darauf gehabt, nicht geboren, sondern abgetrieben zu werden. Der behinderte Mensch - ein Schadensfall! Zwar betonen Humangenetiker und Politiker immer wieder, der Staat dürfe nie und nimmer Menschen selektieren. Die Zukunft genetisch behinderter Menschen entscheidet sich heute, bevor sie zur Welt kommen. In Verbindung mit der vorgeburtlichen Diagnostik führt das dazu, dass man die Geburt behinderter Menschen mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Von den Kindern mit Down-Syndrom werden inzwischen länderübergreifend 92 Prozent abgetrieben." Zu Beginn des 3. Jahrtausends wird das Lebensrecht von Menschen mit Behinderung erneut in Frage gestellt. |
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Ist behindertes Leben denn lebenswert? |
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"Ist behindertes Leben denn lebenswert?" Und da ist da noch die Kostenfrage und außerdem: Durch pränatale Diagnostik kann solches Leben doch verhindert werden!", so lauten die Stimmen unserer Zeit. Wir Dillinger Franziskanerinnen wollen uns nicht damit abfinden, wenn Menschen mit Behinderung an den Rand gedrängt werden bzw. ihnen das Recht auf Leben abgesprochen wird. Weitere Informationen zum Thema "Menschen mit Behinderung - eine pastorale Herausforderung kirchlichen Handelns" erhalten Sie unter: http://www.behindertenpastoral-dbk.de |
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